Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm e.V.

PROJEKT

Wanderausstellung (deutsch/englisch)

Die Vereinigung Kinder vom Bullenhuser hat eine mobile Ausstellung für Kinder und Jugendliche erstellt, die gegen Übernahme der Transportkosten von Schulen, öffentlichen Einrichtungen etc ausgeliehen werden kann.

Die Ausstellung erzählt die Geschichte der Kinder vom Bullenhuser Damm, vom Auffinden der Angehörigen, von der jährlichen Gedenkfeier, von dem Internationalen Jugendprojekt zum 70. Jahrestag im Jahr 2015, den Gedanken der internationalen Jugendlichen zu dem Thema und endet im heute: Wann fängt Diskriminierung an?

Zur Ausstellung ist Unterrichtsmaterial für unterschiedliche Altersstufen verfügbar.

Die Ausstellung und das Unterrichtsmaterial entstanden in Zusammenarbeit mit der Uni Vechta, Institut für Geistes- und Kulturwissenschaften. Wir danken den Studenten und ganz besonders Frau Prof. Jana Tereick für Ihr großes Engagement.




Vom 16.-21. April 2015 fand das erste große Jugendbegegnungsprojekt über die Kinder vom Bullenhuser Damm statt. Schülerinnen und Schüler aus den Niederlanden, Frankreich, Italien, Polen und aus Hamburg arbeiteten gemeinsam zu der Geschichte der Kinder vom Bullenhuser Damm.
© Regine Christiansen

Einlass zur Gedenkfeier
© Regine Christiansen

Mark James mit einer polnischen Schülerin
© Regine Christiansen

Schüler im Rosengarten
© Regine Christiansen

PROJEKT

“We need to keep talking about it, from generation to generation” — Eindrücke des Jugendbegegnungsprojekts am Bullenhuser Damm

Vom 16.-21. April 2015 fand das erste große Jugendbegegnungsprojekt über die Kinder vom Bullenhuser Damm statt. Schülerinnen und Schüler aus den Niederlanden, Frankreich, Italien, Polen und aus Hamburg arbeiteten gemeinsam zu der Geschichte der Kinder vom Bullenhuser Damm und reflektierten die Bedeutung des Geschehenen für unser heutiges Zusammenleben. Es war eine Gratwanderung zwischen launiger Klassenfahrt und nachdenklichem Arbeiten. Ein Spannungsfeld zwischen spaßiger Hafenrundfahrt, fröhlichem Gesang in der S-Bahn und der Betroffenheit in einem kleinen Keller in Rothenburgsort. Aber so ist es, wenn man mit 50 Jugendlichen fünf Tage zusammen über die Geschichte der Kinder vom Bullenhuser Damm arbeitet und so ist es auch, wenn man in einer Schule die Grausamkeit des Holocausts bespricht. In den Alltag der jungen Menschen, die sich eben noch in sozialen Netzwerken „befreundet“ haben, tritt die Geschichte ein wie ein Fremdkörper aus vergangenen Zeiten. Doch die Unerträglichkeit, das Unfaire, das Unverständliche und das Warum bringt alle Teilnehmer des Jugendbegegnungsprojekts wieder zusammen. Daraus entstand ein produktives, erfolgreiches Projekt, das seinen Abschluss auf der Gedenkfeier am Bullenhuser Damm fand.

In den angebotenen Workshops ging es zum einen um den Umgang mit Vergangenheit und Formen des Gedenkens, andererseits wurden Gespräche mit Angehörigen geplant und durchgeführt. Auch ein Film über das Projekt wurde in kürzester Zeit produziert und ebenfalls auf der Gedenkfeier gezeigt. Alle teilnehmenden Schulen hatten zuvor in ihren Heimatländern geforscht und ihre Ergebnisse am Bullenhuser Damm präsentiert. Diese zeigten die große Spannbreite verschiedenster Herangehensweisen der Partnerschulen, jedoch wurde auch deutlich, wie sehr das Schicksal der Kinder vom Bullenhuser Damm in den Herkunftsländern der Kinder von Bedeutung ist.

In einem Workshop verfassten die Jugendlichen 10 Statements, die sie auch an die Besucher der Gedenkfeier verteilten:

  • Remembrance should be combined with the internet in the sense that more of the correct information is available to children and adults around the world.

  • We think that remembrance ceremonies should be broadcasted live online but should still be held locally.

  • It is important to remember the Shoah.

  • Respect all People.

  • I think that we should talk about history with our ancestors.

  • We learn from our ancestors because they remember history and can teach us a lot. 

  • The places are important and have to be kept alive so that people are reminded of what has happened.

  • It must not be forgotten and the same mistakes shouldn’t be made again. 

  • We need to keep talking about it, from generation to generation.

  • The way of remembrance shouldn’t change a lot from the way we remember today.

Die Ergebnisse des Jugendbegegnungsprojekts können auf dem dazugehörigen Blog nachgelesen werden:
rememberbullenhuserdamm.wordpress.com




Die am Jugendbegegnungsprojekt beteiligten Schulen:


Van Maerlantlyceum Eindhoven NIEDERLANDE
www.vanmaerlantlyceum.nl

Istituto Comprensivo 9 "Manzoni - Dina e Clarenza" Messina ITALIEN
www.ic9manzonimessina.it/...

Ogólnokształcące Liceum Językowe z oddziałami dwujęzycznymi im. Unii Europejskiej w Radomiu POLEN
http://liceumjezykowe.radom.pl

Collège Modigliani Paris FRANKREICH
www.ac-paris.fr/...

Fritz-Schumacher-Schule Hamburg DEUTSCHLAND
www.fss.hamburg.de/...