KZ Neuengamme
KZ Neuengamme war ein nationalsozialistisches Konzentrationslager, das 1938 bei Hamburg errichtet wurde und bis zur Befreiung 1945 in Betrieb war. Es diente zunächst als Arbeitslager für Zwangsarbeiter:innen, später auch als Vernichtungslager. In Neuengamme und seinen zahlreichen Außenlagern, darunter das Außenlager Bullenhuser Damm, wurden vor allem Jüdinnen und Juden, politische Gefangene, Kriegsgefangene sowie andere Opfergruppen unter brutalsten Bedingungen zur Arbeit gezwungen.
Tausende Häftlinge starben in Neuengamme durch Misshandlungen, Krankheiten, Hunger und Erschöpfung. Das Lager wurde nach dem Krieg von den Alliierten zur Aufklärung über die Verbrechen der Nazis genutzt, und heute erinnert eine Gedenkstätte an die Opfer des KZs und die Geschichte des Lagers. Die Gedenkstätte Bullenhuser Damm ist eine Außenstelle der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.
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